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Die Bedeutung des Karma in der Reinkarnation
Kennen Sie die goldene Regel? Wenn Sie sie hören, dann ist Sie Ihnen mit Sicherheit schon einmal zu Ohren gekommen. "Was du nicht willst, dass man dir tu´, das füg auch keinem andern zu.".
Die meisten von uns dürften mit diesem alten Spruch vertraut sein. Das Grundprinzip dahinter begleitet uns Menschen wohl schon seit Jahrtausenden. Schliesslich wissen wir alle, dass unser Handeln gute oder schlechte Konsequenzen hat.
In jedem Fall wissen wir, was wir zu tun haben, wenn wir eine positive Reaktion erreichen möchten und was wir vermeiden sollten, damit wir keine negative Gegenhandlung erwarten müssen. Solche Erkenntnisse waren vermutlich schon in der Steinzeit bekannt. Mit Beginn der Zivilisation begann sich dieses Prinzip natürlich mehr auf die Allgemeinheit zu beziehen. Denn auf diese Weise schafft man Frieden, der in einem stark bevölkerten Ort sehr wichtig ist.
Obwohl die goldene Regel, so wie wir sie kennen, aus dem christlichen Glauben stammt, haben sich auch die gläubigen Menschen im Fernen Osten davon leiten lassen. Tatsächlich gibt es aber auch Abwandlungen des Spruches in diesen Gebieten, woraus sich schliessen lässt, dass dieses simple, aber dennoch teils schwer umsetzbare Prinzip auch hier schon präsent war.
Besonders im 21. Jahrhundert achten vor allem die Religionen im Fernen Osten auf diesen Spruch und dessen Bedeutung. Sicherlich haben Sie schon einmal von Karma gehört.
Hier kommen wir auch schon zur Wichtigkeit des Karmas. Die Seele muss Millionen Wiedergeburten erleben, bis sie endlich in den Zustand der Erlösung, das Nirwana, gelangt. Es muss noch viel mehr geschehen, damit der Kreislauf endlich durchbrochen werden kann. Denn ohne ein gutes Karma kommt man als Gläubiger nicht ins Nirwana. Aus diesem Grund arbeiten die Menschen tagtäglich auf ein besseres Dasein hin, sodass sie ihre positiven Karma-Punkte auffüllen können.
Doch ein gutes Karma ist nicht nur wichtig, um ins Nirwana zu gelangen. Auch für die nächste Wiedergeburt ist es enorm wichtig, ein gutes Karma-Konto zu haben. Je positiver das Karma ist, desto besser wird das Leben im nächsten Leben. Im besten Falle wird man als Mensch mit hohem Wohlstand geboren, aber im negativen Fall vielleicht sogar als Stein oder als Pflanze. Als Gläubiger sollte man sich also gut überlegen, was man im Leben tut.
Tun Sie also negative Dinge, werden Sie auch mit negativen Konsequenzen klarkommen müssen. Tun Sie im Gegensatz dazu mehr Gutes, dann können Sie sich über positive Dinge freuen. Das ist gar kein komplexes Prinzip in der Theorie, doch in der Praxis sieht das bei den meisten Menschen leider noch einmal anders aus.
Denn oft geht man schlecht mit seinen Mitmenschen um, ohne es überhaupt zu bemerken. Erst im Nachhinein sieht man ein, dass man hier möglicherweise etwas zu harsch gehandelt hat. Doch hier ist es bereits zu spät, denn schon haben sich negative Punkte auf dem Karma-Konto angesammelt. Nun muss das wieder ausgeglichen werden, indem man positive Taten verübt.
Der gesamte Alltag der Buddhisten und Hinduisten beruht also im Grunde darauf, ein immer besserer Mensch zu werden und sein Karma mit positiven Punkten aufzufüllen. Nur auf diese Weise kann der Weg ins Nirwana gelingen und die Gläubigen können auf eine gute Wiedergeburt hoffen. Doch auch wenn es für viele Menschen in Europa nicht um das Gleiche geht, schadet es nicht, sich ein wenig an der Bedeutung des Karmas für die Buddhisten und Hindus zu orientieren. Ein wenig Karma schadet manchmal vermutlich niemandem von uns.
© Zukunftsblick Ltd.
Rechtliche Hinweise
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In jedem Fall wissen wir, was wir zu tun haben, wenn wir eine positive Reaktion erreichen möchten und was wir vermeiden sollten, damit wir keine negative Gegenhandlung erwarten müssen. Solche Erkenntnisse waren vermutlich schon in der Steinzeit bekannt. Mit Beginn der Zivilisation begann sich dieses Prinzip natürlich mehr auf die Allgemeinheit zu beziehen. Denn auf diese Weise schafft man Frieden, der in einem stark bevölkerten Ort sehr wichtig ist.
Obwohl die goldene Regel, so wie wir sie kennen, aus dem christlichen Glauben stammt, haben sich auch die gläubigen Menschen im Fernen Osten davon leiten lassen. Tatsächlich gibt es aber auch Abwandlungen des Spruches in diesen Gebieten, woraus sich schliessen lässt, dass dieses simple, aber dennoch teils schwer umsetzbare Prinzip auch hier schon präsent war.
Besonders im 21. Jahrhundert achten vor allem die Religionen im Fernen Osten auf diesen Spruch und dessen Bedeutung. Sicherlich haben Sie schon einmal von Karma gehört.
Heutzutage ist der Begriff auch bei uns im Westen nicht mehr wegzudenken
Doch für uns hat dieses Wort sicherlich nur selten eine so grosse Bedeutung wie für die Anhänger des Hinduismus und des Buddhismus. Denn für sie steht mit dem Karma weit mehr auf dem Spiel als nur eine Gegenreaktion einer anderen Person. Für sie könnte ein schlechtes Karma noch unzählige Wiedergeburten auf der Erde bedeuten. Klingt auf den ersten Blick gar nicht unbedingt schlecht, oder? Wenn man weiss, was dahintersteckt, dann jedoch schon. Das Ganze hängt mit der sogenannten Reinkarnation beziehungsweise Wiedergeburt zusammen.Das Leben nach dem Leben
So wie viele Gläubige aus dem Christentum oder dem Islam an ein Paradies nach dem irdischen Leben glauben, so glauben die Buddhisten und Hindus an die Wiedergeburt beziehungsweise die Reinkarnation. Die Seele geht nach dem irdischen Leben nicht in den "Himmel", sondern sie kehrt auf die Erde zurück und lebt in einem anderen Körper weiter. Das kann ein menschlicher, tierischer oder gar pflanzlicher Körper sein.Hier kommen wir auch schon zur Wichtigkeit des Karmas. Die Seele muss Millionen Wiedergeburten erleben, bis sie endlich in den Zustand der Erlösung, das Nirwana, gelangt. Es muss noch viel mehr geschehen, damit der Kreislauf endlich durchbrochen werden kann. Denn ohne ein gutes Karma kommt man als Gläubiger nicht ins Nirwana. Aus diesem Grund arbeiten die Menschen tagtäglich auf ein besseres Dasein hin, sodass sie ihre positiven Karma-Punkte auffüllen können.
Doch ein gutes Karma ist nicht nur wichtig, um ins Nirwana zu gelangen. Auch für die nächste Wiedergeburt ist es enorm wichtig, ein gutes Karma-Konto zu haben. Je positiver das Karma ist, desto besser wird das Leben im nächsten Leben. Im besten Falle wird man als Mensch mit hohem Wohlstand geboren, aber im negativen Fall vielleicht sogar als Stein oder als Pflanze. Als Gläubiger sollte man sich also gut überlegen, was man im Leben tut.
Karma: Was ist das eigentlich?
Wohl die meisten haben eine ungefähre Vorstellung von dem Begriff, der in den letzten Jahren aus westlicher Sicht so populär geworden ist. Im Prinzip ist die Erklärung ganz einfach. Alles, was Sie tun, wird irgendwann zu Ihnen zurückkommen. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Dinge gut oder schlecht sind.Tun Sie also negative Dinge, werden Sie auch mit negativen Konsequenzen klarkommen müssen. Tun Sie im Gegensatz dazu mehr Gutes, dann können Sie sich über positive Dinge freuen. Das ist gar kein komplexes Prinzip in der Theorie, doch in der Praxis sieht das bei den meisten Menschen leider noch einmal anders aus.
Denn oft geht man schlecht mit seinen Mitmenschen um, ohne es überhaupt zu bemerken. Erst im Nachhinein sieht man ein, dass man hier möglicherweise etwas zu harsch gehandelt hat. Doch hier ist es bereits zu spät, denn schon haben sich negative Punkte auf dem Karma-Konto angesammelt. Nun muss das wieder ausgeglichen werden, indem man positive Taten verübt.
Der gesamte Alltag der Buddhisten und Hinduisten beruht also im Grunde darauf, ein immer besserer Mensch zu werden und sein Karma mit positiven Punkten aufzufüllen. Nur auf diese Weise kann der Weg ins Nirwana gelingen und die Gläubigen können auf eine gute Wiedergeburt hoffen. Doch auch wenn es für viele Menschen in Europa nicht um das Gleiche geht, schadet es nicht, sich ein wenig an der Bedeutung des Karmas für die Buddhisten und Hindus zu orientieren. Ein wenig Karma schadet manchmal vermutlich niemandem von uns.
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