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Die Geschichte der Reinkarnation
Häufig hört man Leute sagen, wie schön doch die gute alte Zeit war. Viele Menschen wünschen sich auch, dass sie in einer Zeit leben könnten, die sie selbst nicht einmal wirklich kannten. Wir kennen die Geschichte aus verschiedenen Büchern, Dokumentationen oder Filmen und nehmen diese in teils romantisierten Darstellungen begeistert auf. Mit Sicherheit haben auch Sie einmal gesagt, dass Sie gerne in einer anderen Zeit gelebt hätten. Wir stellen uns gerne vor, dass zu dieser Zeit alles einfacher, besser und entspannter war. Wir malen uns in unserem Kopf eine Welt aus, in der alles so scheint, wie wir es uns vorstellen und es gerne hätten.
Doch konzentrieren wir uns in diesem Bereich einmal auf die Religion. Und nicht auf irgendeinen Bereich der Religion, sondern auf den Fernen Osten dieser Welt. Wir sprechen von alten Religionen wie dem Buddhismus und dem Hinduismus. Hier beherrscht nämlich eine Theorie die Gläubigen, welche die gesamte Religion und somit auch das alltägliche Leben der Anhänger beeinflusst. Es geht, wie bei den meisten anderen Religionen auch, um das Leben nach dem Tod.
Doch im Gegensatz zu den uns gängigen monotheistischen Religionen wie dem Christentum und dem Islam glauben die Buddhisten und Hindus nicht daran, dass die Seele direkt nach dem Leben in das Paradies aufsteigt. Sie glauben an die Reinkarnation und den Kreislauf der Wiedergeburten, bis die Seele eines Tages nach unzähligen Reinkarnationen in den Zustand der Erlösung kommt, in das sogenannte Nirwana. Woher kommt diese Theorie und wie lange besteht sie schon? Welche Gedanken haben sich die Menschen im alten Europa zur Reinkarnation gemacht?
Auch der Buddhismus, welcher etwa 500 Jahre vor Christus entstand, glaubt an die Lehre der Reinkarnation. Zwar unterscheiden sich hier einige Punkte zum Hinduismus, aber dennoch ist der Glaube an die Wiedergeburt das zentrale Element in der Religion des Buddhismus.
Im Mittelalter gab es Theorien der Reinkarnation hauptsächlich im Judentum, da die Kirche die Idee der Wiedergeburten ablehnte. Im Judentum ist es hingegen ziemlich sicher, dass einige Schriften im Talmud oder in der Kabbala der Reinkarnationstheorie zugeordnet werden können.
Auch in der Neuzeit wurde es in Europa nicht still um die Reinkarnation. Zahlreiche Philosophen und Autoren nahmen die Ideen aus der Antike und dem Mittelalter wieder auf und versuchten diese weiterzuentwickeln.
Die Menschen suchen nach Alternativen zu den Theorien, welche sie nun schon so lange kennen und mit welchen sie teilweise vielleicht nicht übereinstimmen. Und auch die Menschen, die sich selbst nicht als gläubig bezeichnen, sind interessiert an der alten Idee, da sie einfach eine unfassbare Faszination ausübt. Es kann also durchaus erwartet werden, dass die Lehre der Wiedergeburten auch in den nächsten Jahren kein Halten kennt und weiter wachsen wird. Da die Bevölkerung in Indien weiterhin zunimmt, ist zu erwarten, dass der Hinduismus immer grösser und bekannter wird. Auf diese Weise werden sich mit grosser Wahrscheinlichkeit auch immer mehr Menschen in Europa mit der Theorie der Reinkarnation auseinandersetzen.
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Rechtliche Hinweise
Weiterempfehlen:Doch war damals wirklich alles besser als heute?
Mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht. Jede Zeit hat ihre Besonderheiten, doch die Menschen wollen immer zurück in die Vergangenheit. Wieso ist das so? Nun, die Geschichte fasziniert uns eben. Sie regt unsere Fantasie an und bringt uns in vergangene Welten, welche sich von der unseren so stark zu unterscheiden scheinen. Und natürlich ist Geschichte auch deswegen so interessant, weil sie uns Informationen zu den Gedanken und Gefühlen der Menschen überliefert, welche vor uns diese Erde besiedelt haben. Besonders in Bereichen wie der Politik, der Spiritualität, der Kunst, der Wissenschaft und natürlich der Religion sind solche historischen Aufzeichnungen von unsagbarem Wert.Doch konzentrieren wir uns in diesem Bereich einmal auf die Religion. Und nicht auf irgendeinen Bereich der Religion, sondern auf den Fernen Osten dieser Welt. Wir sprechen von alten Religionen wie dem Buddhismus und dem Hinduismus. Hier beherrscht nämlich eine Theorie die Gläubigen, welche die gesamte Religion und somit auch das alltägliche Leben der Anhänger beeinflusst. Es geht, wie bei den meisten anderen Religionen auch, um das Leben nach dem Tod.
Doch im Gegensatz zu den uns gängigen monotheistischen Religionen wie dem Christentum und dem Islam glauben die Buddhisten und Hindus nicht daran, dass die Seele direkt nach dem Leben in das Paradies aufsteigt. Sie glauben an die Reinkarnation und den Kreislauf der Wiedergeburten, bis die Seele eines Tages nach unzähligen Reinkarnationen in den Zustand der Erlösung kommt, in das sogenannte Nirwana. Woher kommt diese Theorie und wie lange besteht sie schon? Welche Gedanken haben sich die Menschen im alten Europa zur Reinkarnation gemacht?
Der Ferne Osten - Hinduismus und Buddhismus
Die ältesten und auch die meisten Aufzeichnungen zum Reinkarnationsglauben findet man natürlich in den Religionsbereichen, in denen die Wiedergeburt die primäre Rolle spielt. Schon ca. 800 Jahre vor Christus findet man in indischen Schriften des Hinduismus Bestätigungen, dass die Menschen schon zu dieser Zeit an die Wiedergeburt geglaubt haben. Seit der ersten Aufzeichnung hat sich die Idee der Reinkarnation im Hinduismus jedoch weiterentwickelt beziehungsweise variiert.Auch der Buddhismus, welcher etwa 500 Jahre vor Christus entstand, glaubt an die Lehre der Reinkarnation. Zwar unterscheiden sich hier einige Punkte zum Hinduismus, aber dennoch ist der Glaube an die Wiedergeburt das zentrale Element in der Religion des Buddhismus.
Die Reinkarnation in Europa
Mindestens genauso interessant wird es in Europa. Denn auch hier gab es schon seit knapp 500 vor Christus Aufzeichnungen über den Glauben an die Reinkarnationstheorie. Zu den Anhängern dieser Theorie zählte unter anderem vermutlich auch der antike griechische Philosoph Pythagoras. Zudem wird davon ausgegangen, dass es im antiken Griechenland eventuell schon Jahrhunderte zuvor Ideen der Wiedergeburt gab, welche jedoch nicht schriftlich überliefert wurden. Auch Platon nahm eine Art der Reinkarnationsidee auf und entwickelte diese weiter.Im Mittelalter gab es Theorien der Reinkarnation hauptsächlich im Judentum, da die Kirche die Idee der Wiedergeburten ablehnte. Im Judentum ist es hingegen ziemlich sicher, dass einige Schriften im Talmud oder in der Kabbala der Reinkarnationstheorie zugeordnet werden können.
Auch in der Neuzeit wurde es in Europa nicht still um die Reinkarnation. Zahlreiche Philosophen und Autoren nahmen die Ideen aus der Antike und dem Mittelalter wieder auf und versuchten diese weiterzuentwickeln.
Die Idee der Reinkarnation heute
Auch heute ist die Reinkarnationslehre noch längst nicht abgeschrieben. Besonders verbreitet ist sie natürlich noch im Fernen Osten, da dort die meisten gläubigen Anhänger des Buddhismus und des Hinduismus leben. Doch auch in Europa und der westlichen Welt verbreitet sich die Idee von Karma und Reinkarnation immer weiter und schneller aus.Die Menschen suchen nach Alternativen zu den Theorien, welche sie nun schon so lange kennen und mit welchen sie teilweise vielleicht nicht übereinstimmen. Und auch die Menschen, die sich selbst nicht als gläubig bezeichnen, sind interessiert an der alten Idee, da sie einfach eine unfassbare Faszination ausübt. Es kann also durchaus erwartet werden, dass die Lehre der Wiedergeburten auch in den nächsten Jahren kein Halten kennt und weiter wachsen wird. Da die Bevölkerung in Indien weiterhin zunimmt, ist zu erwarten, dass der Hinduismus immer grösser und bekannter wird. Auf diese Weise werden sich mit grosser Wahrscheinlichkeit auch immer mehr Menschen in Europa mit der Theorie der Reinkarnation auseinandersetzen.
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